Vom Schlafen und Verschwinden

ROMAN

Kiepenheuer & Witsch 2012
256 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-462-04482-9

Erscheinungstag: 10. September 2012
Buchpremiere: am 25. September 2012
um 19:30 Uhr im Literaturhaus Hamburg

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Klappentext

In einer einzigen schlaflosen Nacht erzählt die Schlafforscherin Ellen Feld die Geschichte über das, was sie verloren hat, über die, die sie liebt, und über das, was nicht geweckt werden darf. Während unter ihr die Hamburger U-Bahnen vibrieren, denkt sie an ihr Heimatdorf Grund zwischen Kieswerk und Spargelfeldern, an Andreas, den sie nur ein Mal geküsst hat, an ihre große Tochter Orla, die Gedichte raucht und Windharfen baut, an ihren Liebhaber Benno, der einem Deserteur auf der Spur ist und selbst abtrünnig wird. Und sie denkt an den kleinen Renaissance-Chor, den ihr Vater ins Leben rief, um seine schlafende Frau aus der Unterwelt zu singen.

Marthe Grieß singt auch in diesem Chor, der immer nur das eine Lied probt: "Komm, schwerer Schlaf." Sie streift durch die Rheinauen, beobachtet die Graureiher und ihre Mitsänger. Keiner weiß, wer sie ist, aber es gibt ein Geheimnis, das sie alle miteinander verbindet.

Lesung

Übersetzungen

Presse

11 Dez 2013
Mourir... dormir, dormir! Rêver peut-être!

"Sa construction n’a pourtant rien de machiavélique, rien de sophistiqué non plus. Au contraire, la fluidité et la douceur même pour faire surgir de page en page le lien secret entre ses trois personnages."

La république des livres / 11.12.2013
08 Nov 2012
Sprachlich brilliant

»Sprachlich brillant.«

Landshuter Zeitung / 08.11.2012
08 Nov 2012
Dichte Atmosphäre

»Man kann sich nicht sattlesen an diesem klugen Buch mit seiner vielschichtigen Ausdrucksfülle und den herrlichen Alliterationen. Katharina Hagenas wunderbare Phantasie, ihre poetischen Sprachbilder und die subtilen Naturbeschreibungen schaffen eine dichte Atmosphäre mit Sogwirkung.«

schreib-lust.de / 08.11.2012
08 Nov 2012
Eng geknüpft

»Eng knüpft Katharina Hagena die Fäden, klug führt sie die verschiedenen Themen zusammen – erinnern, schlafen, vergessen, verschwinden – und arbeitet darin virtuos mit Leitmotiven, die immer wieder gespielt werden.«

NDR / 08.11.2012
08 Nov 2012
Wachtraum

»Wie in einem Wachtraum erzählt Katharina Hagena eine Geschichte, die sich vertraut wie ein eingeübtes Ritual, um ein tragisches Familiengeheimnis rankt. Der Schlaf als poetische Metapher für den Tod ist das Hauptthema. [...] Wiederkehrende Motive und Sprachspiele markieren die komplexe Geschichte. Ein Buch, das sich nicht leicht erschließt, aber noch lange im Gedächtnis bleibt.«

AVIVA-BERLIN.de / 08.11.2012
08 Nov 2012
Kunstvoll verwebt

»Kunstvoll verwebt die Autorin von Der Geschmack von Apfelkernen in ihrem zweiten Roman die Erinnerungen der Schlafforscherin Ellen an die Menschen ihres Heimatortes, die manches Geheimnis bergen.«

Emma / 08.11.2012
08 Nov 2012
Mit feinem Sprachgefühl

»Mit feinem Sprachgefühl erzählt die Autorin von Liebe und Sehnsucht und bewegt sich mit Leichtigkeit zwischen Poesie und Magie, in der Grauzone zwischen Wachen und Schlafen. Nach ihrem Überraschungserfolg von Der Geschmack von Apfelkernen legt Katharina Hagena ein gelungenes zweites Buch nach.«

Brigitte / 08.11.2012
05 Nov 2012
Sinnlich aufgeladen

»Katharina Hagena portraitiert in “Grund” ihre Heimat. Auf eindrucksvolle Weise. Baggersee und Kieswerk, die aufregenden Abende in den Wäldern oder das Hochwasser speisen das literarische Werk. Hagena hat die poetische Kraft, ihre Erinnerungen realistisch-knapp zu lassen, aber mit sinnlichen Details aufzuladen. [...] Ein hell magischer Ton durchzieht dieses sanft einnehmende Buch.«

Badische Neueste Nachrichten / 05.11.2012
04 Nov 2012
Bewegend

»Faszinierend und bewegend.«

Elle / 04.11.2012
04 Nov 2012
zu faszinierend

»Wer das Buch in der Hand hält, wird [...] gar nicht schlafen. Zu faszinierend ist die Welt, die sich darin öffnet.«

Neue Osnabrücker Zeitung / 04.11.2012
02 Nov 2012
sinnlich-mächtige Sprache

»Katharina Hagena ist eine Künstlerin auf dem Gebiet der Frauenporträts und beeindruckt, wie schon im Erfolgsroman Der Geschmack von Apfelkernen, durch ihre sinnlich-mächtige Sprache.«

Flair / 02.11.2012
01 Nov 2012
Schlaflos (Kopie)

»Kunstvoll gebauter Roman mit Überraschungseffekt.«

Die Wienerin
01 Nov 2012
Poetisch

»Ein poetischer Roman.«

Hörzu / 01.11.2012
31 Okt 2012
fantasiereiche Symbolik

»Nach der Lektüre ist man von der beihnahe geometrischen Perfektion, von der fantasiereichen Symbolik und der handwerklichen Souveränität tief beeindruckt.«

Lokalkompass.de / 31.10.2012
31 Okt 2012
Tag und Nacht

»Über den Tod und den Schlaf ist Katharina Hagena ein sehr waches und sehr lebendiges Stück Literatur gelungen. Was auf den Schildern am Fluss steht, wie wir in diesem Roman lesen, könnte auch als Motto diesem Buch voranstehen: Achtung, Sogwirkung. Jede der Figuren wird von irgendetwas mitgerissen, fort über alle Berge oder in die Tiefe. Unsern Lesern geht’s nicht anders.«

Die Zeit / 31.10.2012
30 Okt 2012
Achtung Sogwirkung

»Achtung, dieser Roman hat Sogwirkung. [...] Es ist unmöglich, ihn aus der Hand zu legen!«

Laviva / 30.10.2012
29 Okt 2012
Schlaflos

»Katharina Hagena verwebt in einer wunderbar poetischen Sprache Geschichten und Lebenslinien zu einem einzigartigen Bild. Man will das alles lesen – und nicht mehr schlafen.«

Für Sie / 29.10.2012
29 Okt 2012
Hervorragend durchkomponiert

»Auch Hagenas zweiter Roman ist hervorragend durchkomponiert, sprachlich ausgefeilt und mit originellen Metaphern durchzogen. Sie springt auf den Zeitebenen leger hin und her. Von der beinahe geometrischen Perfektion, von der fantasiereichen Symbolik und der handwerklichen Souveränität ist man tief beeindruckt [...].«

Hessische / Niedersächsische Allgemeine / 29.10.2012
08 Okt 2012
Herbstfarben

»Katharina Hagenas Geschichte ist genau die richtige für diese Jahreszeit. Sie trägt die Farben des Herbstes, ist voller kitschfreier Melancholie und spannend obendrein.«

Nürnberger Zeitung / 08.10.2012
25 Sep 2012
"Apfelkerne"-Autorin: Der Geschmack des Erfolgs

» Vom Schlafen und Verschwinden ist ein gutes Buch – tatsächlich (noch) besser und literarisch (noch) ein wenig ambitionierter als der erste Roman. [...] In der Komposition ist das neue Werk kunstvoll, im Inhalt ergreifend und spannend. Aber am wichtigsten sind die Figuren.«

Hamburger Abendblatt / 25.09.2012
08 Mär 2012
Vom Halten und Lösen

»Vom Schlafen und Verschwinden ist eine eindringliche Darstellung vom Halten und Lösen. Hagena gelingt es, die verschiedenen Zeitebenen und die verschiedenen Icherzähler [...] stimmig zu verweben. Alles schlittert, trotz vieler Momente des Glücks, Richtung Abgrund. Der Leser erwartet ihn – und hat doch Angst, dass er sich wehtut.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung
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